Österreichisches Verkehrstechnisches Museum Linz

 

 

 

Auf dem Lande, zu Wasser und in der Luft. Um die verkehrstechnische Geschichte Österreichs zu bewahren und zu präsentieren, entwickelte sich die Idee eines verkehrstechnischen Museums im Hafen von Linz. Die Lage im Hafen mit direktem Wasser- und Gleisanschluss zeigte sich als idealer Standort für ein derartiges Museumskonzept.

Ziel war es, ein Gebäude zu schaffen, dass diesem Museumskonzept gerecht wird. Großformatige Exponate in Form von Flugzeugen, Schiffen, Zügen und diversen anderen Landfahrzeugen dedürfen ausreichend Raum. In Anlehnung an historische Bahnhofshallen, wurde eine Bogenform entwickelt. Diese gewährleistet größtmöglichen und flexibel nutzbares Volumen im Inneren. Die großflächige Verglasung sorgt für Tageslicht bei gleichzeitigem Schutz vor äußeren Umwelteinflüssen.

Bei einer Bogenspannweite von 100m, ragte die Halle 25m in die Höhe. Konzeptionelle Idee war, den Hauptbaukörper an mehreren Stellen zu durchbrechen und um weitere Nutzungen zu ergängzen. So ragen ein großzügiger Eingangsbereich, ein Medienraum, ein schwebendes Café, sowie ein Erlebnissteg über das Hauptgebäude hinaus und brechen die Symmetrie.

Gleise ziehen sich durch die gesamte Museumsinsel und gewährleisten ein lebendiges Ausstellungskonzept, das es auch zulässt, Fahrten in historischen Zügen anzubieten. Die ins Wasser ragende Landzunge erlaubt es, Schiffsexponate in ihrer natürlichen Umgebung auszustellen.

 

neubau eines museums
linz | 2016
andreas moser, BArch
christian strecker, BArch